Bericht des Mindener Tageblatts vom 16.05.2007
Saison eröffnet: Badeaufsicht und Platzwart vor Ort / Demnächst neuer Sand für Strand
Hille (mt).
Der Sommer kann kommen und mit ihm die Gäste: Auch am Badesee im Naherholungsgebiet Mindenerwald wurde die Badesaison eröffnet.
von Gisela Burmester

"Die Wasserqualität ist bestens", sagt Detlef Hartmann, Leiter des
Amtes Bürgerservice. "Es haben in diesem Jahr bislang zwei Beprobungen
stattgefunden. Alle Grenzwerte wurden eingehalten."
Knapp
15 Grad warm ist das Wasser im Augenblick. Wem die niedrige Temperatur
nichts ausmacht, kann seine Runden im Schwimmerbereich, der mehrere
Meter tief ist, drehen oder im etwa 1,50 Meter tiefen
Nicht-Schwimmerareal herumplanschen. Nur für Fauna und Flora zugelassen
ist der dritte, östliche Abschnitt des Badesees. "Er dient der
Regeneration des Wassers und ist für Schwimmer verboten", berichtet
Detlef Hartmann.
Bis
zum Ende der Badesaison am 15. September ist von der Gemeinde täglich
von 9.30 bis 19 Uhr eine Badeaufsicht des DRK eingesetzt. Auch ein
Platzwart ist vor Ort. "Das ist aus Sicherheits- und organisatorischen
Gründen erforderlich", verweist Detlef Hartmann auf die
Besucherscharen, deren Zahl an heißen Sommertagen auf bis zu 2000
ansteigt.
Sie brutzeln in der Sonne auf dem 150 Meter langen
Sandstrand - er wird demnächst wieder mit neuem Sand aufgefüllt - oder
entspannen sich auf der Liegewiese. Für sportbegeisterte Besucher steht
ein Volleyballfeld zur Verfügung. Und der Nachwuchs kann sich auf dem
Piratenschiff, Wippen und Schaukeln vergnügen.
Im Wasser selbst
sind nach Auskunft von Detlef Hartmann Bälle und Schwimmhilfen erlaubt,
aber aufgrund der Sicherheitsaspekte keine Luftmatratzen und
Gummiboote. Verboten sind auf dem Gelände auch Grillfeste (außer in der
zu mietenden Grillhütte), Hunde und Alkohol. Schlechte Erfahrungen gab
es mit abendlichen Partys: Lärm, Vandalismus und Müllberge waren die
Folge. Darum führen Gemeindemitarbeiter Kontrollen durch.
Für
die Besucher stehen ausreichend und kostenlos Parkplätze zur Verfügung.
Die Gemeinde pachtet sogar Flächen an. Detlef Hartmann: "Wer die
Rettungswege blockiert, muss allerdings mit Konsequenzen rechnen."
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