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DRK Hille unterstützte Umzug des Johannes-Wesling-Klinikum Minden Drucken

Neben vielen weiteren DRK-Gliederungen, sowie anderen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr unterstützte das Deutsche Rote Kreuz Hille den Umzug des Krankenhauses Minden zum neuen Johannes-Wesling-Klinikum tatkräftig.

Zwei Transportmittel des DRK Hille, der RTW sowie ein MTW, unterstützen den Patientenumzug am 29. März 2008. 

Berichte des Mindener Tageblatts

MT - Umzug des Klinikums Minden abgeschlossen - 30.03.2008
MT - Video - Der Klinik-Umzug ist geschafft

Beitrag des WDR

WDR Aktuelle Stunde - 29.03.2008

 

MT - Umzug des Klinikums Minden abgeschlossen - 30.03.2008

Die letzten 100 der insgesamt mehr als 300 Patienten sind heute in das neue Johannes-Wesling-Klinikum umgezogen.
Minden (mt/hjA). Unaufgeregt und mit positiver Stimmung ist auch der zweite Umzugstag der beiden Mindener Innenstadtkliniken in das neue Johannes-Wesling-Klinikum in Häverstädt abgelaufen. Am Sonntagmittag war die Verlegung der rund 100 Patientinnen und Patienten aus der Frauen-, der Kinder- und der Hautklinik an der Portastraße abgeschlossen. Von Hans-Jürgen Amtage

Patientenumzug in das neue Klinikum (Foto: Chr. Schwier)"Das war eine tolle Stimmung." MT-Redakteur Hartmut Nolte, der bereits gestern den großen Patientenumzug vom Mindener Klinikum I an der Friedrichstraße in das neue Johannes-Wesling-Klinikum begleitete, zeigte sich am Samstagnachmittag begeistert.

Um 14.30 Uhr, zwei Stunden eher als erwartet, waren die knapp 200 Patientinnen und Patienten nach Häverstädt in ihre neuen Krankenzimmer umgezogen. Rund 150 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, sowie etwa 100 weitere Hilfskräfte von DRK und Johannitern waren von 8 Uhr an mit etwa 50 Fahrzeugen im Einsatz, um die Kranken sicher in das Johannes-Wesling-Klinikum zu transportieren. Um 8.20 Uhr traf die erste Patientin in dem rund 210 Millionen Euro teuren Gesundheitskomplex unterhalb des Wiehengebirges ein.

Spezialbus der Feuerwehr (Foto: Chr. Schwier)Bereits eine Viertelstunde zuvor galt es im neuen Klinikum einen Notfallpatienten zu versorgen. Ein 58-jähriger Mindener musste von den Fachleuten der Hals-Nasen-Ohrenklinik behandelt werden und eröffnete somit unfreiwillig den Patientenbetrieb in dem Haus mit seinen 3500 Zimmern, das am 1. März eröffnet wurde. Ursprünglich sollte der Patientenumzug eine Woche später erfolgen. Doch wegen Problemen mit der Klimaanlage wurde der Umzug kurzfristig auf dieses Wochenende verschoben.

Zum Einsatz kam am Samstagmorgen auch ein Spezialbus der Feuerwehr Hannover, der mit sechs Beatmungsplätzen ausgestattet ist. Mit dem Spezialfahrzeug - eine Art mobiles Krankenhaus - wurde ein Patient transportiert, der an einer schweren Lungenentzündung leidet und an einer weiteren Infektion erkrankt ist, so dass er beatmet werden muss.

Ein Schwerkranker wird von einer Notärztin begleitet (Foto: Chr. Schwier)Bis Samstagabend wurden bereits mehr als 30 Notfälle im neuen Klinikum versorgt. Darunter ein Schlaganfall und zwei Herzinfarkte. Alles sei auch in den neuen Operationssälen einwandfrei verlaufen, berichtete der Geschäftsführer der Mühlenkreiskliniken, Gerald Oestereich am Samstagnachmittag vor Journalisten. Von Anfang an habe eine äußerst gute Grundstimmung geherrscht. Das gelte für die freiwilligen Hilfskräfte ebenso wie für die rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums, die an diesem Wochenende im Einsatz sind, um einen weitgehend reibungslosen Ablauf des Patientenumzuges zu gewährleisten. "Auch unseren Notfallpatienten geht es gut", verkündete der Ärztliche Direktor, Dr. Bernd Bachmann-Menenga am Abend.

"Es wirkte alles völlig unaufgeregt", schildert MT-Redakteur Hartmut Nolte den Verlauf des ersten Tages, auch wenn es zum Auftakt ein kleines Problem gab. Ein Lieferfahrzeug hatte am frühen Morgen die Zufahrt zur Notfallaufnahme des Klinikums versperrt. Ein Abschleppwagen löste Minuten später das Problem.

Polizei begleitete den KonvoiAm heutigen Sonntagmorgen wurde der Patientenumzug fortgesetzt. Es wurden die etwa 100 Patienten, die bis dahin noch im Klinikum II an der Portastraße verweilten, in das Johannes-Wesling-Klinikum verlegt. Darunter auch viele Kinder, die bis heute Morgen noch in der Kinderklinik versorgt wurden, und sich nun über das neue Eltern-Kind-Zentrum (Elki) mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten freuen und so ihre Krankheit ein wenig vergessen können.

Mit dem Patientenumzug an diesem Wochenende wurden die Zusammenlegung von insgesamt 14 Kliniken, die bislang in den beiden Klinikum-Standorten Friedrichstraße und Portastraße untergebracht waren, im neuen Johannes-Wesling-Klinikum abgeschlossen. Inzwischen wurde das Klinikum I komplett eingezäunt, ein Wachdienst mit scharfen Hunden bewacht den nun weitgehend leerstehenden Gebäudekomplex, um Vandalismus so weit wie möglich zu vermeiden.

Copyright © Mindener Tageblatt 2008

 

MT-Online Video: Der Klinik-Umzug ist geschafft

MT-Online hat den Umzug vom Klinikum I und II in das neue Mindener Krankenhaus mit der Kamera verfolgt.

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