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Helfen und Spaß stehen im Vordergrund
DRK-Helfer aus drei Kreisverbänden messen sich bei Erste-Hilfe-Wettbewerb
Minden/Petershagen (nik). Rote Jacken und Rettungsmaterial liegen überall in der Hauptschule Petershagen verstreut. Der DRK-Kreisverband Minden hat zum Kreiswettbewerb
seiner freiwilligen Helfer gerufen und insgesamt sechs Ortsvereine aus drei Kreisverbänden sind zum Kräftemessen gekommen.
Von Nina Könemann
 Erste Hilfe will gelernt sein, das wissen auch die knapp 40 DRK-Mitglieder, die mit den unverkennbaren weiß-roten Bullis aus allen Himmelsrichtungen angereist sind. Kreiswettbewerb der Ersthelfer, dass bedeutet sich in verschiedenen Aufgaben zu profilieren und die gelernte Ausbildung praktisch anzuwenden. Auf dem Programm stehen sechs Themenbereiche: Betreuung, Erste Hilfe, Sanitätsausbildung, Technik und Sicherheit, Rotkreuz-Wissen und ein Quiz zum Thema "Unser Körper". Wer sich gegen die Konkurrenz durchsetzt, darf im Sommer zum Landeswettbewerb nach Gelsenkirchen und sich mit Vereinen aus ganz NRW messen.
Die komfortabelste Position haben zweifelsohne die Besucher aus Bünde. Da der kreiseigene Wettbewerb aufgrund von Unwetter ausfallen musste, sind sie nach Petershagen gekommen und treten
somit ohne Konkurrenz für den Kreis Herford-Land an. "Für uns geht es heute auch ohne Schlachtruf", sagt Gruppenführer Michael Puls siegessicher. Mühe geben wollen sich die Gäste aber trotzdem, immerhin steht auch eine Gesamtwertung aller angetretenen Gruppen an.
Aber auch in den anderen beiden Kreisverbänden ist die Konkurrenz nur unwesentlich größer: Für den Kreisverband Minden treten die Ortsvereine aus Hille und Minden an, für den Altkreis Lübbecke streiten sich Espelkamp, Lübbecke und Hüllhorst um den Sieg. Petershagen fungiert als Ausrichter und nimmt damit nicht am Wettbewerb teil. Übereiferter Ehrgeiz hält sich aber trotz Siegeswillen bei allen in Grenzen. "Es geht hauptsächlich um den Spaß und das Zusammentreffen", bestätigt Kreisrotkreuzleiter und Organisator Martin Marx. Er freut sich, dass trotz des ungünstigen Wochenendes so viele Gruppen erschienen sind. "Viele Helfer mussten an diesem Wochenende den üblichen Bereitschaftsdienst leisten, da fallen natürlich viele starke Kräfte aus", sagt er.
Umso besser für die angetretenen Ortsvereine. Die Lübbecker zum Beispiel haben den Sieg klar ins Auge gefasst: "Espelkamp und Hüllhorst sind nicht zu unterschätzen. Wir setzen voll auf den Sanitätsdienst", sagt Gruppenführer Sven Schumann lachend. Der Spaß ist allen deutlich anzusehen, schon allein wegen des gespielten Konkurrenzkampfes.
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